Vom Enkelkind · Indisch
Cremiges Rajmah-Curry
Reichhaltige Tomatensauce mit zarten Kidneybohnen, langsam geschmort für besten Geschmack.
Das Geheimnis in 3 Sätzen
Ein Kidneybohnen-Curry erfordert präzise Hitzekontrolle: Knoblauch darf beim Anbraten nur blassgold werden, um Bitterstoffe zu vermeiden. Flüssigkeiten werden stets schrittweise hinzugefügt. Das Gericht ist erst dann vollständig reduziert, wenn sich das Fett an der Oberfläche absetzt. Ein weiterer Schritt verhindert das Ausflocken der Sahne.

Schritt für Schritt
Erhitze 2 EL Ghee oder Rapsöl in einem mittelgroßen Topf bei mittlerer bis hoher Hitze. Brutzle Kardamom, Zimt und Lorbeer 5 bis 10 Sekunden. Gib Ingwer und Knoblauch dazu und brate unter Rühren etwa 1 Minute goldbraun. Knoblauch darf nicht dunkel werden, sonst wird das Curry bitter.

Gieß eine halbe Tasse Wasser dazu. Rühr Tomatenmark, Paprika, Salz, Koriander, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und Kurkuma ein. Deck den Topf ab und lass alles bei mittlerer bis niedriger Hitze etwa 5 Minuten köcheln. Rühr ab und zu um, bis das Wasser verdampft ist und ein dünner Ölfilm glänzt.
Rühr eine weitere halbe Tasse Wasser ein. Köchle alles zugedeckt etwa 5 Minuten, bis das Wasser verdampft und der Ölfilm wieder sichtbar ist. Wiederhol Zugabe und Verdampfen noch zweimal. Rühr 60 ml Zwiebelpaste ein und köchle zugedeckt weitere 5 Minuten, so wird die Sauce tief, sattrot und süßlich.

Gib 720 ml Kidneybohnen und 1 Tasse Wasser dazu. Rühr um und bring alles bei mittlerer Hitze zum Kochen. Köchle offen 13 bis 15 Minuten weiter. Rühr gelegentlich um, bis die Sauce langsam andickt.

Gieß 120 ml Sahne dazu und streu 0,5 TL Garam Masala ein. Erwärme alles 1 bis 2 Minuten, bis die Sahne heiß ist.
Streu 2 EL Koriandergrün darüber und serviere das Curry. Wenn du möchtest, fisch vorher Kardamomkapseln, Zimtstangen und Lorbeerblätter heraus.

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