Omas Klassiker · Deutsch
Marzipan-Hefekranz
Dieser Kranzkuchen mit saftigem Marzipan und Rumrosinen ist eine wahre Sünde!
Das Geheimnis in 3 Sätzen
Ein luftiger Marzipan-Hefekranz erfordert präzise Teigführung. Fettreiche Hefeteige dürfen nicht zu lange geknetet werden, da sie sonst zäh und klebrig reagieren. Beim Gehenlassen schützt eine luftdichte Abdeckung wie Plastikfolie vor dem Austrocknen. Ein spezifischer Handgriff beim Formen entscheidet maßgeblich über die finale Porung des Gebäcks.

Schritt für Schritt
In einer großen Schüssel Mehl, Hefe, Zucker und Salz verrühren. Dann Milch und Ei hinzufügen und kurz umrühren. Die Butter dazugeben und den Teig in der Schüssel kurz von Hand kneten. Auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche kratzen und einige Minuten weiterkneten. Möglicherweise müssen Sie 1 bis 2 zusätzliche Esslöffel Mehl hinzufügen, aber widerstehen Sie dem Drang, mehr hinzuzufügen; der Teig sollte recht weich und reichhaltig sein. Sie können ihn nicht so lange kneten wie andere Hefeteige, aber versuchen Sie ihn an einen Punkt zu bringen, an dem er nicht mehr zu klebrig ist und zu einer Kugel geformt werden kann.

Die Kugel legst du zurück in die Schüssel. Die Schüssel deckst du am besten mit Frischhaltefolie ab, anstatt nur einem Geschirrtuch, denn so wird die Wärme besser gehalten und der Teig trocknet nicht aus. Lass ihn dann an einem warmen, zugluftfreien Ort 1 Stunde gehen.
Für die Füllung: Die Rosinen in eine kleine Schüssel geben und den Rum sowie den Zitronensaft hinzufügen. Für 30 Minuten zum Durchziehen beiseite stellen.
Den Ofen auf 180°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. In einer mittelgroßen Schüssel Marzipanrohmasse, Zucker, Eiweiß, 1 Esslöffel Milch, Butter und Salz vermengen; von Hand gut verkneten. Die Rosinen und ihre Einweichflüssigkeit einkneten. Die Mischung sollte cremig sein, aber beim Verstreichen ihre Form behalten. Falls nötig, den verbleibenden 1 Esslöffel Milch untermischen. Beiseite stellen.
Wenn die Gehzeit vorbei ist, den Teig vorsichtig auf eine Arbeitsfläche ziehen. Den Teig zu einem Rechteck von 33 x 40 cm ausrollen. Sie können die Ränder herausziehen, um saubere Ecken zu formen.

Die Füllung auf den Teig geben und mit einer Teigkarte gleichmäßig auf dem Teig verstreichen, dabei an einer der Längsseiten einen 2,5 cm breiten Rand lassen. Von der anderen Längsseite her den Teig aufrollen. Mit einer scharfen Teigkarte die Teigrolle der Länge nach halbieren, dabei an einem Ende etwa 2,5 cm zusammenhängend lassen. Zügig arbeiten und die 2 Stränge über die gesamte Länge der Rolle umeinander wickeln. Die gewickelten Teigstränge dann zu einem Kreis formen. Als Nächstes das zusammenhängend gelassene Ende durchschneiden und die Endstücke an beiden Seiten untereinander stecken, um einen sauberen Abschluss zu bilden.

Den Kranz auf das vorbereitete Blech umsetzen (möglicherweise benötigen Sie dabei Hilfe) und für 45 Minuten auf der zweituntersten Schiene backen, nach der Hälfte der Zeit drehen. Wenn er fertig ist, sollte das Gebäck rundum goldbraun sein und beim Daraufklopfen leicht hohl klingen. Er wird noch recht weich sein.

Für die Glasur: Kurz vor Ende der Backzeit die Aprikosenkonfitüre bei mittlerer bis hoher Hitze erwärmen, bis sie flüssig ist und blubbert. Wenn der Kranz aus dem Ofen kommt, sofort überall mit der heißen Konfitüre bestreichen. Das Blech zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen.

Wenn der Kranz fast vollständig abgekühlt ist, den Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben und das Wasser einrühren. Glatt und klümpchenfrei rühren. Es sollte eine dicke, aber gießfähige Glasur entstehen. Bei Bedarf mehr Zucker oder einen Tropfen mehr Wasser hinzufügen. Die Glasur hin und her über den gesamten Kranz träufeln. 1 Stunde warten, bis die Glasur fest geworden und der Kuchen vollständig abgekühlt ist, dann in Scheiben schneiden und servieren.

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